Programm am Samstag, 16. August 2025
Salzgeschichte
Die Gewinnung von Salz war bis 1906 wichtigste Lebens- und Wirtschaftsgrundlage der Stadt und der umliegenden Fuhrmannsdörfer. Im Salzmuseum wird der Besucher in chronologischer Reihenfolge über die Solequellen, die Salzgewinnung und den Transport des „weißen Goldes“ auf den alten Salzstraßen informiert.
Als Besonderheit der Ausstellung ist auf die Kopie des „New Salzbuchs“ vom in der Saline amtierenden Pfarrer und Salzgräfe Joh. Rhenanus, die sogenannte „Salzbibel“sowie die „Ewige Location“ mit 53 Siegeln hinzuweisen. Weiterhin werden mit der Salzgewinnung verbundene Persönlichkeiten wie z.B. Salzgrebe Thölde, der Obersalzgräfe Sigismund Waitz von Eschen und Salineninspektor Carl Anton Henschel vorgestellt.
Durch Salz konnte man Hunger bekämpfen. Es war die erste Möglichkeit Lebensmittel haltbar zu machen und ersetzte somit früher unsere heutigen Kühlschränke. Dementsprechend war Salz kostbar und teuer. Die alte Salzwaage, auf der die Salzträger und Fuhrleute früher ihre Salzmengen abwiegen ließen, hängt heute im Salzmuseum. Im zweiten Obergeschoss ist die Geschichte des Heilbades (ab 1881) sowie ein Modell der ehemaligen Saline zu sehen.Zum Komplex des Museums gehören auch noch vorhandene Außenanlagen und Gebäude: Solebohrturm, Gradierwerk, Betriebsgraben mit Kunsthaus, Brunnenkammer, Salzamt mit Salztisch, Pfennigstube und Solebadehäuschen der Knappschaft von 1818, die alle mit Informationstafeln versehen sind.
Salzmuseum Söder Tor
Treffpunkt: Söder Tor, Bad Sooden-Allendorf
- Samstag, 16. August 2025, 14-17 Uhr, Museum geöffnet, Eintritt 1,00 €, Kinder 0,50 €
NVV
Haltestelle Bhf Bad Sooden-Allendorf, RB87, Bus Linie 220
Sa, 16. August, 14-17 UhrKinder ab 5 JahrenEintritt 1,00 €/0,50 €
